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Dunkelfeldmikroskopie

Die Untersuchung des lebenden Blutes im Dunkelfeldmikroskop ist eine ganzheitliche Blutuntersuchung, welche Aufschluss über das «innere Milieu» und über die Funktionsfähigkeit der Blutzellen in unserem Körper gibt.

Bei der Dunkelfeldmikroskopie werden mögliche Belastungen, die zu chronischen Erkrankungen führen können, ersichtlich.

Das Blut wird lebend betrachtet, das heisst in seiner ganzen Vitalität. Man sieht wie die Zellen sich bewegen und sich zueinander verhalten und auch wie sie sich verformen. Dabei werden vor allem die Qualität der Blutbestandteile sowie die Funktionsfähigkeit sichtbar.

Prof. Dr. Günther Enderlein (* 7.7.1872- Ϯ 11.08.1968) studierte Naturwissenschaften, Physik und Zoologie und ist der Urvater der Dunkelfeldmikroskopie. Er erklärte und dokumentierte sorgfältig seine wissenschaftlichen Beobachtungen am Vitalblut unter dem Mikroskop in der Bakterien-Cyclogenie. Er machte geltend, dass sich verschieden Arten von Mikroorganismen auf der Grundlage von Eiweiss in den Zellen und dem Plasma des Blutes entwickeln und so einen wesentlichen Teil des Lebensprozesses darstellen. Er fand heraus, dass man damit Störungen bzw. Tendenzen zu bestimmten Krankheiten bereits erkennen kann, bevor der Körper durch Krankheit betroffen wird.

Solange ein Mensch gesund ist, leben diese Mikroorganismen innerhalb des Körpers in einer gegenseitig nützlichen Verbindung oder Symbiose zusammen. Wenn die Symbiose aus dem Gleichgewicht gerät, zum Beispiel durch eine Störung des inneren Milieus, dann können sich aus den Endobionten auch höhere, leider unangenehme Entwicklungsformen bilden. Bakterien, Pilze oder deren Vorstufen, auch Reste derselben wie nach Antibiotika-Einnahme sind möglich. Dies kann der Ausgangspunkt einer Erkrankung sein, wobei hier ein sehr weiter Rahmen von Erkrankungen möglich ist.

Chronische Infekte, Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Verdauungsstörungen, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Pilzinfektionen sind nur einige mögliche Krankheitsbilder.

Falsche Ernährung, verbunden mit den krankmachenden Zivilisationsfaktoren Stress und Bewegungsmangel sind die Quellen des Übels. Auch Schwermetallbelastungen im Körper, die allgemeine Umweltbelastung und Übersäuerung können Ursachen einer Milieustörung sein.

Isopathie – Milieutherapie

Das Wort «Isopathie» stammt aus dem Griechischen und bedeutet Iso = gleich, pathos = Krankheit. Dies bedeutet die Heilung einer Krankheit durch Stoffe, die von derselben Krankheit geliefert werden oder durch niedere Formen des Erregers selbst, der die Erkrankung verursachte.

Isopathie ist eine Reiz-, Regulations- und Milieutherapie, die tief in den Stoffwechsel und das innere biologische Milieu des Mesenchyms (embryonales Bindegewebe), die Körperflüssigkeiten und die Zellen eingreift. Dabei werden die krankmachenden Keime abgebaut und über die Ausscheidungswege wie Darm, Haut und Schleimhäute sowie über die Atmung abtransportiert. Diese Ausscheidungsorgane sollten zur schnelleren Heilung unbedingt zusätzlich therapeutisch unterstützt werden.

Hintergrund
und Philosophie

Die Dunkelfeldmikroskopie hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert als Gegenbewegung zum Monomorphismus. Der Monomorphismus besagt, dass Mikroorganismen immer in derselben Form vorliegen, mit denselben Funktionen, und sich nicht verändern. Ein Bakterium X bleibt immer ein Bakterium X.

Dem gegenüber stand der Pleomorphismus. Die grundlegende Theorie war, dass ein Mikroorganismus sich durchaus verändern kann, ohne dabei aber seine Funktion zu verlieren. Der Begründer des Pleomorphismus war der Forscher A. Béchamp. Der deutsche Mikrobiologe Prof. Dr. G. Enderlein führte die Erkenntnisse von Béchamp weiter bis zur Bakterien-Cyclogenie. Die «Cyclogenie» als Entstehungskreislauf ist die Wandlung der Keime durch alle sichtbaren und unsichtbaren Phasen und wieder zurück (Isopathie).

In der Isopathie, auch Milieutherapie genannt, werden Bioregulatoren, welche in Symbiose mit unserem Körper leben, als Arzneimittel eingesetzt. Diese können durch Umbauvorgänge im Körper höhere, parasitäre Entwicklungsformen aufbauen, welche den Körper durch die normalen Ausscheidungsorgane wieder verlassen. Hierzu gehören Darm, Niere, Haut und die Lunge.

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