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Ausleitung

Ausleitende Verfahren sind Behandlungsmethoden, die zur Entgiftung des Körpers dienen sollen. Schon Paracelsus pries diese Therapie als Weg, sich von krankmachenden Giften zu trennen. Heutzutage werden diese «krankmachenden Gifte» meist mit Abbauprodukten, Stoffwechselschlacken und aus der Umwelt aufgenommenen Giftstoffen assoziiert.

Ausgeleitet wird nicht nur über die Haut (z.B. durch Schröpfen), sondern auch über den Darm (z.B. durch bestimmte Pflanzen oder Diätetik) oder die Nieren (z.B. durch harntreibende Pflanzentinkturen).

Anwendungs-
bereiche

  • Schröpfen
  • Fasten
  • Schröpfmassage
  • Wickel
  • Ausleitung über Darm und Nieren

Wirkung

  • Entlastung des Stoffwechsels
  • Förderung von Ausscheidungs- und Entgiftungsprozessen
  • Positive Beeinflussung von Schmerzzuständen und psychischen Belastungen
  • Reinigung von Blut, Lymphe und umgebenden Geweben
  • Stärkung und Harmonisierung des Immunsystems

Hintergrund und
Philosophie

Beim Schröpfen wird durch das Aufsetzen von speziellen Gläsern die Durchblutung in einer begrenzten Region gefördert. Die meisten und vor allem die wichtigsten Schröpforte befinden sich auf dem Rücken, in einer Ordnung, welche wohl schon in frühsten Zeiten bekannt gewesen sind. Diese Bereiche werden aufgrund der Beschwerden gezielt ausgewählt. So können Schlackenstoffe im Gewebe durch die vermehrte Durchblutung gelöst und abtransportiert werden. Die ausleitenden Verfahren wirken auf das Blutsystem, das Lymphsystem sowie über die Haut auf die inneren Organe (Reflexbögen).

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