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OligoScan

Funktionsweise und physikalisches Prinzip

Die Methode, mit der OligoScan die Menge der Spurenelemente und Mineralien im Gewebe nachweist, nennt sich Spektralphotometrie. Dabei handelt es sich um eine Methode der quantitativen Analyse, bei welcher mittels eines gebündelten Lichtstrahls der Absorptionsgrad sowie die optische Dichte einer bekannten chemischen Substanz im Gewebe gemessen werden kann. OligoScan misst 20 Mineralien und Spurenelemente und die 14 wichtigsten Schwermetalle.

Das zugrundeliegende Prinzip dabei besagt, dass jede chemische Komponente Licht auf einem bestimmten Wellenlängenbereich absorbiert, emittiert und/oder reflektiert.

Je konzentrierter die Probe, desto mehr Licht absorbiert sie gemäss Lambert-Beerschem Gesetz. Dieses beschreibt die Abschwächung der Intensität einer Strahlung beim Durchgang durch ein Medium mit einer absorbierenden Substanz in Abhängigkeit von der Konzentration der absorbierenden Substanz und der Schichtdicke.

Spektralphotometrie kommt unter anderem auf folgenden Gebieten zum Einsatz: Labormedizin, Chemie, Pharmazie, Umweltstudien, Lebensmittelverarbeitung, Biologie und in der Industrie. Bei klinischen Anwendungen wird Spektralphotometrie zur Untersuchung von Blut und Gewebsproben für die klinische Forschung verwendet.

Die OligoScan-Technologie ermöglicht mittels eines einfachen Ampelsystems zu beurteilen, ob die gemessenen Konzentrationen sich im optimalen, suboptimalen oder kritischen Bereich befinden. Deshalb ist es wichtig, exakt zu definieren, welche körperspezifischen Parameter vorliegen. Nebst Körpergrösse, Gewicht, Alter und Geschlecht konnte man feststellen, dass auch die Blutgruppe für die Auswertung relevant ist. Deshalb sollte die Messung nur erfolgen, wenn die Blutgruppe bekannt ist.

Anwendungs-
bereiche

Die OligoScan-eigenen Referenzwerte konnten anhand von über dreihunderttausend Messungen bei symptomlosen Menschen mit den genannten unterschiedlichen Parametern definiert werden. Zudem wurden bei Patienten mit bekannten klinischen Symptomen geprüft, ob signifikante Korrelationen gefunden werden konnten. Dies liess statistische Rückschlüsse zu hinsichtlich der Patienten mit gleichen/ähnlichen Messungen und häufig auftretenden Symptomen wie:

  • Neigung zu Diabetes
  • Neigung zu Allergien
  • Mangel an Verdauungsenzymen, Resorptionsstörungen und „leaky gut“
  • Dysfunktionen im Bereich des Stoffwechsels
  • Abwehrdefizite (Immunitätsstörungen)
  • Kognitive Störungen (Konzentration/Gedächtnis)
  • Hormonelle Symptomatik
  • Probleme der Bindegeweberegeneration (Narben-Heilung)
  • Emotionelle Störungen bis zu Depressionen
  • Herz- und Kreislaufkrankheiten
  • Störungen im Bereich des Nervensystems

Wirkung

OligoScan zeichnet sich durch eine einzigartige Reproduzierbarkeit aus. Die Messung erfolgt in einem stabilen Medium an der Peripherie des Körpers. Eine Messung im Bereich der Hände entspricht dem Grundzustand der Nährstoffkonzentrationen, die im Körper zur Verfügung stehen. Die Quantifizierung der Metalle macht nicht nur sichtbar, welche Belastungen im extrazellulären Bereich vorhanden sind (welche teilweise auch mit anderen Messverfahren, wie bei den Provokationstests zu sehen sind), sondern auch, ob intrazelluläre Belastungen vorhanden sind. OligoScan misst zu etwa 70 % auch diese. Zusätzlich liefert OligoScan ein Bild, wie die Metalle während der Ausleitung abtransportiert werden, denn die Hände können als Spiegel des Entgiftens betrachtet werden.

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